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Kommunikation heißt im Kontakt sein.

Sobald sich Menschen begegnen, kommunizieren sie miteinander. Ganz grundlegend bedeutet das zunächst, dass wir Impulse geben, die unser Gegenüber in bestimmter Weise interpretiert und gegebenenfalls reagiert.

Wir sehen die Kommunikation als Basis für das zwischenmenschliche Verständnis. Durch verbale und nonverbale Impulse bauen wir eine Verbindung miteinander auf und haben dadurch das Gefühl, wir können unser Gegenüber einschätzen und/ oder verstehen.

Beim ersten Eindruck spielen die nonverbalen Impulse eine wesentlichere Rolle als das, was mit Worten formuliert wird (zu 38 Prozent durch Mimik und Stimme und zu 55 Prozent durch die übrige Körpersprache wie die Haltung).

Im nächsten Schritt wird die dann verbale Kommunikation zum relevanten Werkzeug, um diesen Eindruck zu bestätigen oder zu korrigieren.

Die Sprache als verbale Kommunikation ermöglicht uns auch unsere Gefühle und Emotionen in Worte zu fassen. Durch offene Kommunikation über das, was ich an mir selbst und an-deren wahrnehme, vergrößert sich mein Verhaltensspielraum. Die Aufhellung blinder Flecke gibt mir Sicherheit. Das (Selbst-)Vertrauen wächst.

Wie verstehen wir Leadership | Führung?

Für uns ist die wahrhaftige Führung nicht für die wenigen reserviert, die in einer Organisation ganz oben sitzen. Wir sehen Leadership in der Verantwortung eines jeden, der zu einer Gruppe gehört. Ganz im Sinne des agilen Ansatzes. Das bedeutet, Leadership kann von uns allen gelebt werden.

Ob wir Teams, große Organisationen oder ein junges Start Up führen, die Botschaft ist dieselbe: Wir alle sind in der Verantwortung, die Führungskräfte zu werden, die wir gerne selbst hätten.

In unseren Augen hat Führung wenig mit Autorität von oben, einem Management-Scharfsinn oder gar der Leitung einer Organisation zu tun. Wahrhaftige Führung bedeutet für uns, andere zu befähigen, Dinge zu erreichen, die sie nicht für möglich gehalten haben.

Bemerkenswerte Organisationen stellen in erster Linie das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter mit den Unternehmenswerten in den Vordergrund. Im Gegenzug dafür geben die Mitarbeitenden alles, was sie haben, um das Wohlergehen des gesamten Kollegiums und der Organisation zu schützen und zu fördern.

Was meinen wir mit Mindset [Denkweise]?

Wir wollen über das Fixed Mindest und das Growth Mindset sprechen. Denn entscheidend im Change ist nicht das Alter sondern das Mindset. Das Growth-Mindset, auch als Wachstumsdenken bekannt, entscheidet darüber, wie Organisationen und Menschen mit aufkommenden Problemen, Herausforderungen und Aufgaben umgehen und diese gestalten. Das Growth-Mindset ist eine Denkweise, die einen Misserfolg in einen Erfolg verwandeln kann. Das Gegenteil ist das Fixed Mindset. Es wird auch „statisches Selbstbild“ genannt oder „statisches Denken“. Wer ein Fixed Mindset hat, hat für sich verinnerlicht, dass sich die Dinge nur linear entwickeln können und er nur mit seinen eigenen Fähigkeiten erfolgreich ist oder nicht. Der Mensch sieht Fehler möglicherweise als Bedrohung und als eine Abwertung seiner ganzen Person an. Es folgen Anpassungsschwierigkeiten, die wir dann gerne als „Widerstand“ beschreiben. Welches Mindset hast Du?

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